Finance
Die Finance Practice beschäftigt sich mit allen finanziellen Prozessen in Unternehmen – von der Buchhaltung über das Controlling bis hin zu Planung, Reporting oder Steuern. Dabei geht es darum, diese Prozesse optimal in (SAP-)Systemen abzubilden und effizient zu gestalten.
Was bedeutet „Finance Practice“?
Die Finance Practice unterstützt Kunden unterschiedlicher Branchen dabei, ein modernes Finanz- und Kostenmanagement aufzubauen. Der Begriff „Finance“ umfasst in diesem Zusammenhang weit mehr als nur die klassische Buchhaltung: Es geht unter anderem um Zahlungs- und Kostenströme, Berichterstattung, strategische Finanzplanung sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
Ziel ist, finanzielle Prozesse so zu gestalten, dass Unternehmen jederzeit einen aktuellen Überblick über Einnahmen, Ausgaben und Gewinne haben und fundierte Entscheidungen treffen können.
Warum ist das wichtig?
Ein Unternehmen kann nur erfolgreich sein, wenn es seine Finanzen im Griff hat. Entscheidungen über Investitionen, Personal oder neue Geschäftsmodelle basieren auf Finanzdaten. Sind diese ungenau oder verspätet, kann es zu falschen Entscheidungen kommen.
Kernprozesse im Finance-Bereich
Die zentralen Aufgaben lassen sich in verschiedene Teilbereiche untergliedern, die eng miteinander verzahnt sind. Jeder dieser Bereiche erfüllt eine eigene Funktion, trägt aber gemeinsam zum effizienten und transparenten Management aller Geldströme im Unternehmen bei. Dabei geht es nicht nur um reine Zahlen, sondern auch um strategische Entscheidungen, die langfristig den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sichern.
Buchhaltung und Abschluss (Accounting & Close)
- Buchhaltung erfasst alle Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens. Beispiele:
- Eingangsrechnungen (wenn z. B. Bauteile oder Dienstleistungen eingekauft werden)
- Ausgangsrechnungen (wenn Produkte oder Services an Kunden verkauft werden)
- Gehaltszahlungen (Löhne und Gehälter an Mitarbeitende)
- Abschluss bedeutet, dass man am Monats-, Quartals- oder Jahresende alle Konten „zusammenführt“. Das Ergebnis beantwortet Fragen wie:
- Wie hoch ist der Gewinn oder Verlust?
- Welche Kosten sind im Detail angefallen?
Controlling
- Das Controlling beobachtet, ob das Unternehmen wirtschaftlich arbeitet und wo Optimierungen möglich sind.
- Es beantwortet zum Beispiel Fragen wie: „Welche Produkte sind besonders profitabel?“ oder „In welchem Land haben wir zu hohe Ausgaben?“
- Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen das Management bei Entscheidungen (z. B. Preisanpassungen, Budgetkürzungen oder Investitionen).
Konsolidierung & Konzernabschluss
- Große Konzerne haben oft viele Tochtergesellschaften. Jede Gesellschaft hat ihre eigene Buchhaltung.
- Beim Konzernabschluss werden all diese Einzelergebnisse „zusammengeführt“, um einen Gesamtüberblick über den gesamten Konzern zu bekommen.
- Das nennt man Konsolidierung.
Planung und Budgetierung
- Hier geht es um die Finanzplanung für die Zukunft: „Wie viel Geld wollen wir nächstes Jahr in Forschung und Entwicklung stecken?“ oder „Welches Budget steht dem Marketing zur Verfügung?“
- Auf Basis dieser Pläne werden Strategien entwickelt, z. B. für neue Produkte oder Marktauftritte.
Reporting
- Reporting bedeutet, Daten verständlich aufzubereiten – für die Geschäftsführung, für Abteilungsleitende oder auch für externe Stellen (z. B. Investoren oder Finanzbehörden).
- Hier wird oft in Form von Berichten, Dashboards oder Diagrammen gezeigt, wie das Unternehmen finanziell dasteht.
Treasury (Liquiditätsmanagement)
- Treasury kümmert sich um Geldströme, Zahlungsverkehr, Fremdwährungen, Bankkonten, Kreditlinien usw.
- Ein Hauptziel ist, dass das Unternehmen immer über genügend flüssige Mittel (Cash) verfügt und finanzielle Risiken (z. B. Währungsschwankungen) im Griff hat.
Steuern (Tax) & Compliance
- Steuerliche Themen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (Compliance) gehören
ebenfalls zur Finance-Welt. - Unternehmen müssen sich beispielsweise an Gesetze zu Bilanzierung, Umsatzsteuer und internationalen Verrechnungspreisen halten.
- Da sich diese Vorschriften ständig ändern können, ist hier oft Expertenwissen gefragt – insbesondere in internationalen Konzernen.
Herausforderungen unserer Kunden
Effizienzsteigerung
- Wie reduzieren wir manuelle Arbeitsschritte?
- Können wir bestimmte Prozesse automatisieren (z. B. automatische Rechnungserfassung)?
Geschwindigkeit
- Unsere Abschlüsse dauern zu lange – wir möchten sie in wenigen Tagen abschließen, um schnell reagieren zu können.
Datenqualität & Transparenz
- Wir wollen verlässliche Zahlen, auf die wir uns jederzeit verlassen können – ohne nachträgliches Korrigieren.
Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (Compliance)
- Wie bleiben wir up to date, wenn sich Steuergesetze oder Bilanzierungsrichtlinien ändern?
Globalisierung & Komplexität
- Wir sind international aufgestellt – wie harmonisieren wir Prozesse in verschiedenen Ländern, Währungen und Zeitzonen?
Neue Technologien
- Wie nutzen wir Künstliche Intelligenz oder Machine Learning, um zum Beispiel Zahlungsausfälle vorherzusagen oder Prozesse zu automatisieren?
Typische Kundenprojekte
Unternehmen wenden sich an uns, wenn es um die Umsetzung oder Optimierung von Finanz- und Controllingprozessen in SAP geht. Die Projekte reichen dabei von der grundlegenden Systemeinführung bis hin zu komplexen Transformationsvorhaben. Obwohl jeder Kunde individuelle Anforderungen und Ziele hat, lassen sich viele Aufgaben in wiederkehrenden Musterprojekten zusammenfassen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Projektarten besonders häufig vorkommen und wie die Finance Practice dabei unterstützt.
S/4HANA-Transformation
SAP S/4HANA ist die aktuelle, moderne Software-Plattform von SAP. Viele Unternehmen nutzen noch Vorgängerversionen (zum Beispiel „ECC“ oder „R/3“). Ein Umstieg auf S/4HANA bedeutet den Wechsel zu einer leistungsfähigeren Basis, die Echtzeitauswertungen (also Live-Einblicke in Finanzdaten) und vereinfachte Datenstrukturen erlaubt.
Zielsetzung im Finanzbereich
- Monats- und Jahresabschlüsse: Diese „Abschlüsse“ markieren den formalen Abschluss einer Geschäftsperiode (zum Beispiel eines Monats oder Jahres). Hier werden alle Einnahmen, Ausgaben und weitere Finanzpositionen verbucht und zu einem „Endergebnis“ (Gewinn oder Verlust) zusammengeführt. In S/4HANA kann dieser Prozess durch neue Funktionen deutlich beschleunigt und automatisiert werden.
- Weniger Komplexität: S/4HANA vereinfacht das Datenmodell. Das bedeutet, dass bestimmte Tabellen und Strukturen, die bisher mehrfach angelegt werden mussten, nun zusammengefasst sind. Dadurch lassen sich zum Beispiel Berichte für das Management schneller und fehlerfreier erstellen.
Verschiedene Umstiegsvarianten
- Brownfield (System Conversion): Das bestehende SAP-System wird technisch auf S/4HANA aktualisiert, ohne die Abläufe komplett neu zu gestalten. Viele Prozesse und Einstellungen bleiben also erhalten.
- Greenfield (Neuanfang): Das Unternehmen richtet seine Finanzprozesse „auf der grünen Wiese“ neu ein, prüft jeden Ablauf auf Sinnhaftigkeit und nutzt alle modernen Funktionen von S/4HANA von Grund auf.
- Selective Data Transition (Selektive Datenübernahme): Eine Mischform. Bestimmte Daten (zum Beispiel Kundendaten und Kontenpläne) werden übernommen, andere Prozesse werden neu konzipiert, um gleichzeitig Verbesserungen einführen zu können.
Einführung neuer Finance-Tools
Advanced Financial Closing (AFC)
Ein Zusatzprogramm („Add-on“) für SAP, das die Abschlussprozesse (zum Beispiel Monats- oder Jahresabschlüsse) automatisiert und beschleunigt. „Abschlussprozess“ bedeutet, dass alle Buchungen (Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Gehaltszahlungen usw.) für einen bestimmten Zeitraum zusammengefasst und ausgewertet werden. Mit AFC lassen sich Checklisten oder automatisierte Aufgaben einrichten, sodass das Finanzteam weniger manuell nacharbeiten muss und eine bessere Übersicht erhält.
Group Reporting
Ein Modul für die Konsolidierung von Finanzdaten. „Konsolidierung“ bezeichnet den Prozess, bei dem die Ergebnisse verschiedener Tochtergesellschaften oder Niederlassungen zu einem Gesamtabschluss zusammengeführt werden. Dabei werden beispielsweise konzerninterne Geschäfte (zum Beispiel ein Verkauf einer Tochtergesellschaft an eine andere) herausgerechnet, damit die endgültige Bilanz nur externe Umsätze und Aufwendungen zeigt.
Durch den Einsatz solcher Tools gewinnen Unternehmen mehr Transparenz, sparen Zeit und reduzieren Fehler bei Abschlussarbeiten.
Harmonisierung und Standardisierung von Finanzprozessen
In großen oder international tätigen Unternehmen arbeiten verschiedene Standorte oft mit unterschiedlichen Kontenplänen (Listen von Konten, die zur Erfassung aller Einnahmen und Ausgaben dienen) und Prozessen. Das erschwert Auswertungen und Konsolidierungen, da die Daten erst aufwendig abgestimmt werden müssen.
Vorgehen
- Einheitlicher Kontenplan: Alle Standorte erhalten dieselben Kontenbezeichnungen und -strukturen, sodass Zahlen aus verschiedenen Ländern einfacher verglichen und zusammengeführt werden können.
- Vereinheitlichte Abläufe: Zum Beispiel standardisierte Freigabeprozesse für Rechnungen oder einheitliche Vorgaben, wie Umsätze gebucht werden.
Nutzen im Finance-Kontext
- Effizienzgewinn: Wenn in allen Geschäftsbereichen dieselben Prozesse gelten, sind Abstimmungen oder Korrekturen seltener nötig.
- Zuverlässigere Daten: Ein einheitliches Vorgehen verringert die Gefahr von Fehlern oder Mehrfacherfassungen.
- Schnellere Berichte: Standardisierte Daten lassen sich schneller zusammenführen, was die Erstellung von Management-Reportings (Übersichten für die Geschäftsleitung) beschleunigt.
Projektablauf – Von Start bis Implementierung
Das Finance-Portfolio umfasst alle Schritte, die ein Unternehmen durchläuft, um Finanzprozesse zu optimieren – von der strategischen Ausrichtung bis zur laufenden Betreuung.
Zur Veranschaulichung wird im Folgenden mit Machina Industries ein fiktives Maschinenbauunternehmen herangezogen. An diesem Beispiel lässt sich nachvollziehen, wie sich jedes Element des Finance-Portfolios in der Praxis abbilden könnte – von der ersten Zieldefinition über die Prozessberatung bis hin zur erfolgreichen Implementierung.
1. Strategie & Zielbild (Target Operating Model)
Im ersten Schritt entsteht ein übergeordnetes Konzept, das beschreibt, wie sich der Finanzbereich in den kommenden Jahren entwickeln soll. Dieses Konzept wird häufig als Target Operating Model (TOM) bezeichnet. Darin wird festgelegt, welche Strukturen, Technologien und Prozesse benötigt werden, um effizient und modern zu arbeiten.
Beispiel: Machina Industries
- Machina Industries betreibt Produktionsstätten in Europa und Asien. Das Unternehmen hat bislang länderspezifische Finanzprozesse, die jeweils unterschiedlich organisiert sind.
- Im Zielbild wird definiert, dass Finanzprozesse weltweit vereinheitlicht werden sollen – zum Beispiel ein globaler Kontenplan oder gemeinsame Abläufe für Rechnungsprüfung und Zahlungen.
- Es entsteht eine zeitliche Roadmap (Schritt-für-Schritt-Plan), um diese Standardisierung innerhalb von zwei Jahren zu erreichen.
2. Prozessberatung & Design
Der Bereich Prozessberatung und Design beschäftigt sich damit, bestehende Arbeitsabläufe zu analysieren und anschließend zu verbessern. Häufig sind Prozesse historisch gewachsen und enthalten unnötige Zwischenschritte oder Medienbrüche (zum Beispiel, wenn Daten erst digital erfasst, dann ausgedruckt und später wieder eingescannt werden).
Beispiel: Machina Industries
- Das Unternehmen hat in der Produktion häufig große Materialbestellungen für Bauteile wie Hydraulikzylinder oder Steuerungselektronik. Jede Bestellung löst eine Rechnung des Lieferanten aus, die derzeit per Post eintrifft.
- Die Prozessanalyse zeigt, dass diese Rechnungen in unterschiedlichen Ländern mal gescannt, mal handschriftlich geprüft und mal in diversen Excel-Listen festgehalten werden.
- Beim neuen Prozessdesign ist vorgesehen, jede eingehende Rechnung digital zu empfangen, automatisch zu erfassen (z. B. über eine Software für Texterkennung) und direkt an die zuständige Abteilung zur Freigabe weiterzuleiten. Dadurch entfallen händische Zwischenschritte und fehleranfälliges Kopieren.
3. Implementierung & Test
In der Implementierungsphase werden die Konzepte technisch umgesetzt – typischerweise in einem System wie SAP. Dabei werden die gewünschten Abläufe („Workflows“) und Kontenstrukturen eingerichtet, zusätzliche Software-Module angebunden und Schnittstellen zwischen verschiedenen Systemen programmiert. Anschließend erfolgt ein gründlicher Test, um sicherzustellen, dass alles wie geplant funktioniert.
Beispiel: Machina Industries
- Nach Abschluss des Prozessdesigns werden im SAP-System Konten eingerichtet. So erhält jede Produktkategorie (z. B. Maschinenteile, Wartungsservices) ein eigenes Konto, damit Kosten und Einnahmen übersichtlich zugeordnet werden.
- Eine neue Schnittstelle importiert die Daten aus der Software für digitale Rechnungserfassung direkt ins SAP-System, damit Buchungen automatisch vorgenommen werden können.
- In einer Testumgebung läuft ein Probedurchlauf mit echten Beispieldaten: Eine eingehende Rechnung für 200 Hydraulikzylinder wird von der Software erkannt und korrekt ins Konto „Materialkosten“ gebucht. Fachabteilungen prüfen, ob alle wichtigen Informationen sichtbar sind und ob der Bezahlprozess in Gang gesetzt wird.
4. Go-Live & Schulung
Sobald die Lösung stabil funktioniert, erfolgt der sogenannte Go-Live. Ab diesem Zeitpunkt werden alle echten Geschäftsvorfälle über das neue System und die neuen Prozesse abgewickelt. Damit das reibungslos klappt, ist eine vorherige Schulung aller beteiligten Mitarbeiter*innen unerlässlich.
Beispiel: Machina Industries
- An einem festgelegten Stichtag werden alle Rechnungen nur noch über den digitalen Workflow verarbeitet. Der bisherige Papierablauf ist abgeschafft.
- Die Buchhaltungs- und Controlling-Teams erhalten vorab ein kurzes Training in Form von Live-Demos und Übungssessions. Dabei lernen sie, wie sie Rechnungen abgleichen, fehlerhafte Buchungen korrigieren und Auswertungen erstellen.
- In den ersten Tagen nach dem Go-Live steht ein internes Support-Team bereit, um schnell auf Fragen zu reagieren, zum Beispiel wenn eine Rechnung aus Versehen doppelt erfasst wurde.
5. Support & Weiterentwicklung
Nach dem Go-Live folgen in der Regel kleinere Optimierungen und Anpassungen. Dieser Teil wird als Support bezeichnet. Langfristig gibt es zudem oft weitere Entwicklungsschritte: Das System könnte auf zusätzliche Werke ausgeweitet werden oder es kommen neue Module für internationale Steuerberechnungen hinzu. Das nennt man Weiterentwicklung.
Beispiel: Machina Industries
- Kurz nach dem Go-Live merkt die Finanzabteilung, dass ein paar Konten fehlen, um die Kosten für hochspezialisierte Ersatzteile abzubilden. Ein Support-Ticket wird erstellt, damit sich das Projektteam darum kümmern kann.
- Ein Jahr später soll dasselbe System auch in einem neuen Werk in Indien eingesetzt werden. Dieses „Rollout“ erfordert eine zusätzliche Konfiguration für landesspezifische Vorgaben, etwa bei der Steuerberechnung. So wird das ursprüngliche Konzept schrittweise auf weitere Standorte und Prozesse ausgeweitet.
Strategie & Zielbild (Target Operating Model)
Im ersten Schritt entsteht ein übergeordnetes Konzept, das beschreibt, wie sich der Finanzbereich in den kommenden Jahren entwickeln soll. Dieses Konzept wird häufig als Target Operating Model (TOM) bezeichnet. Darin wird festgelegt, welche Strukturen, Technologien und Prozesse benötigt werden, um effizient und modern zu arbeiten.
Beispiel: Machina Industries
- Machina Industries betreibt Produktionsstätten in Europa und Asien. Das Unternehmen hat bislang länderspezifische Finanzprozesse, die jeweils unterschiedlich organisiert sind.
- Im Zielbild wird definiert, dass Finanzprozesse weltweit vereinheitlicht werden sollen – zum Beispiel ein globaler Kontenplan oder gemeinsame Abläufe für Rechnungsprüfung und Zahlungen.
- Es entsteht eine zeitliche Roadmap (Schritt-für-Schritt-Plan), um diese Standardisierung innerhalb von zwei Jahren zu erreichen.
Prozessberatung & Design
Der Bereich Prozessberatung und Design beschäftigt sich damit, bestehende Arbeitsabläufe zu analysieren und anschließend zu verbessern. Häufig sind Prozesse historisch gewachsen und enthalten unnötige Zwischenschritte oder Medienbrüche (zum Beispiel, wenn Daten erst digital erfasst, dann ausgedruckt und später wieder eingescannt werden).
Beispiel: Machina Industries
- Das Unternehmen hat in der Produktion häufig große Materialbestellungen für Bauteile wie Hydraulikzylinder oder Steuerungselektronik. Jede Bestellung löst eine Rechnung des Lieferanten aus, die derzeit per Post eintrifft.
- Die Prozessanalyse zeigt, dass diese Rechnungen in unterschiedlichen Ländern mal gescannt, mal handschriftlich geprüft und mal in diversen Excel-Listen festgehalten werden.
- Beim neuen Prozessdesign ist vorgesehen, jede eingehende Rechnung digital zu empfangen, automatisch zu erfassen (z. B. über eine Software für Texterkennung) und direkt an die zuständige Abteilung zur Freigabe weiterzuleiten. Dadurch entfallen händische Zwischenschritte und fehleranfälliges Kopieren.
Implementierung & Test
In der Implementierungsphase werden die Konzepte technisch umgesetzt – typischerweise in einem System wie SAP. Dabei werden die gewünschten Abläufe („Workflows“) und Kontenstrukturen eingerichtet, zusätzliche Software-Module angebunden und Schnittstellen zwischen verschiedenen Systemen programmiert. Anschließend erfolgt ein gründlicher Test, um sicherzustellen, dass alles wie geplant funktioniert.
Beispiel: Machina Industries
- Nach Abschluss des Prozessdesigns werden im SAP-System Konten eingerichtet. So erhält jede Produktkategorie (z. B. Maschinenteile, Wartungsservices) ein eigenes Konto, damit Kosten und Einnahmen übersichtlich zugeordnet werden.
- Eine neue Schnittstelle importiert die Daten aus der Software für digitale Rechnungserfassung direkt ins SAP-System, damit Buchungen automatisch vorgenommen werden können.
- In einer Testumgebung läuft ein Probedurchlauf mit echten Beispieldaten: Eine eingehende Rechnung für 200 Hydraulikzylinder wird von der Software erkannt und korrekt ins Konto „Materialkosten“ gebucht. Fachabteilungen prüfen, ob alle wichtigen Informationen sichtbar sind und ob der Bezahlprozess in Gang gesetzt wird.
Go-Live & Schulung
Sobald die Lösung stabil funktioniert, erfolgt der sogenannte Go-Live. Ab diesem Zeitpunkt werden alle echten Geschäftsvorfälle über das neue System und die neuen Prozesse abgewickelt. Damit das reibungslos klappt, ist eine vorherige Schulung aller beteiligten Mitarbeiter*innen unerlässlich.
Beispiel: Machina Industries
- An einem festgelegten Stichtag werden alle Rechnungen nur noch über den digitalen Workflow verarbeitet. Der bisherige Papierablauf ist abgeschafft.
- Die Buchhaltungs- und Controlling-Teams erhalten vorab ein kurzes Training in Form von Live-Demos und Übungssessions. Dabei lernen sie, wie sie Rechnungen abgleichen, fehlerhafte Buchungen korrigieren und Auswertungen erstellen.
- In den ersten Tagen nach dem Go-Live steht ein internes Support-Team bereit, um schnell auf Fragen zu reagieren, zum Beispiel wenn eine Rechnung aus Versehen doppelt erfasst wurde.
Support & Weiterentwicklung
Nach dem Go-Live folgen in der Regel kleinere Optimierungen und Anpassungen. Dieser Teil wird als Support bezeichnet. Langfristig gibt es zudem oft weitere Entwicklungsschritte: Das System könnte auf zusätzliche Werke ausgeweitet werden oder es kommen neue Module für internationale Steuerberechnungen hinzu. Das nennt man Weiterentwicklung.
Beispiel: Machina Industries
- Kurz nach dem Go-Live merkt die Finanzabteilung, dass ein paar Konten fehlen, um die Kosten für hochspezialisierte Ersatzteile abzubilden. Ein Support-Ticket wird erstellt, damit sich das Projektteam darum kümmern kann.
- Ein Jahr später soll dasselbe System auch in einem neuen Werk in Indien eingesetzt werden. Dieses „Rollout“ erfordert eine zusätzliche Konfiguration für landesspezifische Vorgaben, etwa bei der Steuerberechnung. So wird das ursprüngliche Konzept schrittweise auf weitere Standorte und Prozesse ausgeweitet.
Wichtige SAP-Lösungen und -Module
Was ist SAP eigentlich?
SAP ist eine große Software-Suite, mit der Unternehmen ihre Geschäftsprozesse steuern können. Man spricht auch vom „ERP-System“ (Enterprise Resource Planning). Das bedeutet: Einkauf, Verkauf, Lagerhaltung, Personal und eben auch Finanzen werden in einem zentralen System verwaltet.
Module sind dabei einzelne Bereiche, die bestimmte Funktionen abdecken. Beispielsweise kümmert sich ein Modul um Finanzen, ein anderes um Vertrieb usw. Jedes Modul kann bei Bedarf erweitert oder mit anderen Modulen verknüpft werden.
SAP FI (Financial Accounting)
SAP FI ist das Hauptmodul für die Finanzbuchhaltung. Dort werden alle Vorgänge rund um Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens abgebildet.
Welche Aufgaben übernimmt es?
- Buchen von Rechnungen (z. B. wenn wir etwas einkaufen oder verkaufen)
- Verwalten von Zahlungen (z. B. Gehälter an Mitarbeitende, Überweisungen an Lieferanten)
- Führung von Konten (z. B. welches Konto wird bei welchem Geschäftsvorfall belastet)
Einfach gesagt, kümmert sich SAP FI um alle Daten, aus denen man später den Monats- oder Jahresabschluss (Gewinn, Verlust, Kosten, Erlöse) ableiten kann.
SAP CO (Controlling)
SAP CO unterstützt das interne Controlling. Hier geht es darum, zu analysieren, wo Kosten entstehen und wie profitabel bestimmte Produkte oder Bereiche sind.
Welche Aufgaben übernimmt es?
- Kostenstellenrechnung (z. B. „Was kostet Abteilung X im Monat?“)
- Gewinnanalyse (z. B. „Welcher Produktzweig bringt wie viel Gewinn?“)
- Planung und Budgetierung für bestimmte Abteilungen oder Projekte
Das Modul CO liefert Zahlen, mit denen das Management Entscheidungen treffen kann, zum Beispiel ob sich eine Produktlinie lohnt oder ob man Prozesse kostengünstiger gestalten kann.
SAP S/4HANA
SAP S/4HANA ist die neueste Generation der SAP-Software. Sie nutzt eine moderne Datenbank-Technologie („In-Memory“), mit der sehr schnelle Datenverarbeitungen und Echtzeit-Auswertungen möglich sind.
Central Finance als Teil von S/4HANA
Central Finance ist eine spezielle Funktion, mit der man Finanzdaten aus verschiedenen Systemen (auch Nicht-SAP-Systemen) in eine zentrale Plattform überträgt. So hat man einen einheitlichen Blick auf alle Finanzdaten des Unternehmens.
Wenn Unternehmen von älteren SAP-Versionen (ECC, R/3) auf S/4HANA wechseln, spricht man von einer „Transformation“. Das bedeutet meist mehr Tempo und modernere Prozesse.
Advanced Financial Closing (AFC)
AFC ist ein zusätzliches Werkzeug (Add-on) von SAP, das dabei hilft, Monats- und Jahresabschlüsse zu automatisieren und zu beschleunigen.
Warum braucht man das?
- Ein Abschluss (z. B. der Monatsabschluss) beinhaltet viele wiederkehrende Arbeitsschritte (Belege prüfen, Konten abstimmen, Berichte erstellen). AFC kann Teile davon automatisch durchführen oder anstoßen.
- Das Ergebnis: weniger manuelle Arbeit und schnellere Prozesse.
Group Reporting
Group Reporting ist eine Lösung für den Konzernabschluss. Wenn ein Unternehmen viele Tochtergesellschaften hat, muss es am Ende einen Gesamtabschluss für den ganzen Konzern erstellen.
Welche Aufgaben übernimmt es?
- Konsolidierung: Das Zusammenführen von Finanzdaten aus verschiedenen Gesellschaften. Beispiel: „Firma A“ hat einen Gewinn von 2 Mio. Euro, „Firma B“ 3 Mio., zusammen also 5 Mio. im Konzern.
- Berücksichtigung von „internen Geschäften“: Wenn Gesellschaft A etwas an Gesellschaft B verkauft, darf das im Konzernabschluss nicht doppelt gezählt werden.
Kurz gesagt: Group Reporting unterstützt beim Überblick über die gesamten Finanzdaten eines Konzerns.
SAP Treasury (FSCM)
Treasury (manchmal auch „Liquiditätsmanagement“ genannt) beschäftigt sich mit den Geldströmen im Unternehmen. Das umfasst Bankkonten, kurzfristige Anlagen, Kredite, Risikomanagement bei Fremdwährungen usw.
FSCM (Financial Supply Chain Management) ist ein SAP-Bereich, der diese Aufgaben im System abbildet.
Man kann dort Cashflow planen, Kreditlinien verwalten und Risiken durch Währungsschwankungen einschätzen.
Einfach ausgedrückt sorgt Treasury dafür, dass immer genügend Geld auf dem richtigen Konto liegt und das Unternehmen finanzielle Risiken im Griff hat.
BlackLine, Taulia und weitere Drittanbieter-Tools
Was sind das für Systeme?
BlackLine und Taulia sind Beispiele für cloudbasierte Software-Lösungen, die sich an SAP andocken lassen.
- BlackLine: Hilft zum Beispiel bei der automatisierten Kontenabstimmung. Das heißt, es gleicht Daten ab, damit die Bilanz am Monatsende schneller stimmt.
- Taulia: Unterstützt automatische Zahlungsprozesse oder das sogenannte „Supply Chain Finance“. Dabei geht es um frühzeitige Lieferantenbezahlung gegen Skonti oder das Managen von Verbindlichkeiten.
Warum nutzt man solche Tools?
- Sie bieten oft spezialisierte Funktionen, die das Standard-SAP nicht abdeckt oder in einer anderen Tiefe anbietet.
- Durch die Cloud-Technologie kann man sie schnell einführen und flexibel anpassen.
Zusammenarbeit
Mit wem arbeitet die Practice Finance auf Kunden- und cbs-Seite zusammen.
Zusammenarbeit beim Kunden
Wer ist das?
- Mitarbeitende aus der Buchhaltung (verbuchen Geschäftsvorfälle wie Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Gehaltszahlungen)
- Controller*innen (analysieren Kosten und Erlöse, erstellen Berichte und Kostenrechnungen)
- CFO (Chief Financial Officer), also die verantwortliche Person für das gesamte Finanzwesen im Unternehmen
Worum geht es?
- Der Fachbereich definiert, welche Daten in SAP erfasst werden sollen und wie die Prozesse im Arbeitsalltag aussehen.
- Typische Anforderungen sind z. B. Finanzberichte, Monats- und Jahresabschlüsse, Kostenstellenanalysen oder automatisierte Kontierungsprozesse.
- Bei Projektarbeiten stehen Fragen zur optimalen Abbildung dieser Themen in SAP an, etwa wie Buchungen vereinfacht oder wie transparente Berichte erstellt werden können.
Fachbereich Finance und Controlling
IT / SAP-IT
Wer ist das?
- Mitarbeitende im Unternehmen, die Server, Datenbanken und Schnittstellen für SAP oder andere IT-Systeme betreuen.
Worum geht es?
- Die IT-Abteilung kümmert sich um technische Fragestellungen wie die Einrichtung, Konfiguration und Wartung von SAP.
- Darüber hinaus geht es um das Verknüpfen verschiedener Systeme (z. B. ein Einkaufssystem, das automatisch Daten an SAP übergibt).
- Enge Abstimmung zwischen Fachbereich und IT ist wichtig, um einerseits die fachlichen Anforderungen zu erfüllen und andererseits eine stabile Systemarchitektur zu gewährleisten.
Business Process Management (BPM)
Wer ist das?
- Ein Team, das sich auf das Design und die Verbesserung von Geschäftsprozessen spezialisiert hat.
Worum geht es?
- BPM-Abteilungen betrachten Abläufe ganzheitlich (z. B. die Freigabe von Rechnungen oder die Erfassung von Bestellungen) und legen fest, wie diese Prozesse standardisiert oder vereinfacht werden können.
- Die Ergebnisse dieser Prozessanalyse dienen als Grundlage, um im SAP-System passende Einstellungen vorzunehmen oder Arbeitsabläufe zu digitalisieren.
Zusammenarbeit beim cbs
- Migrationsteams befassen sich allgemein mit dem „Umzug“ von Daten und Prozessen in ein neues System.
- Die Finance-Beratung stimmt sich mit SLT-/Migrationsteams ab, damit Finanzdaten korrekt übernommen werden und im neuen System wie geplant zur Verfügung stehen.
SLT / Migrationsteams
Business Intelligence (BI)
- Business Intelligence befasst sich mit der Sammlung und Auswertung von Unternehmensdaten sowie der Aufbereitung in Form von Berichten und Dashboards.
- Wenn ein Kunde detaillierte Analysen oder interaktive Reports wünscht, werden Daten aus dem Finance-Bereich (z. B. Buchhaltungs- und Controlling-Daten) von BI-Expert*innen aufbereitet.
- Eine koordinierte Abstimmung stellt sicher, dass die relevanten Finanzdaten für Managemententscheidungen aussagekräftig und leicht zugänglich sind.
Supply Chain Management (SCM)
- Supply Chain Management steuert die Lieferkette eines Unternehmens – vom Einkauf benötigter Materialien über Lagerhaltung und Produktion bis zum Verkauf an Endkund*innen.
- Da viele Finanzbuchungen (z. B. Rechnungen, Zahlungen) direkt aus diesen Prozessen resultieren, sind SCM-Themen eng mit Finance verknüpft.
- Bei einem gemeinsamen Projekt wird z. B. sicherstellt, dass Bestell- und Lieferdaten korrekt in die Buchhaltung (SAP FI) oder ins Controlling (SAP CO) einfließen.
Project Management Office (PMO) & Change Management
- Das PMO koordiniert Projekte hinsichtlich Zeitplanung, Budget und Ressourcen.
- Change Management befasst sich mit den Veränderungen, die ein neues System oder Prozessoptimierungen für die Mitarbeitenden mit sich bringen.
- Ein erfolgreiches Projekt setzt nicht nur funktionierende Technik voraus, sondern auch Akzeptanz bei den Anwender*innen. Change-Management-Methoden (z. B. Schulungen, Kommunikationspläne) unterstützen diesen Prozess.
Business Process Management (BPM) bei cbs
- Auch innerhalb von cbs existieren Teams, die sich auf Prozessmanagement spezialisiert haben.
- Dabei werden standardisierte Vorgehensweisen definiert, um Kundenprozesse strukturiert zu analysieren und in SAP abzubilden.
- Eine enge Zusammenarbeit stellt sicher, dass sowohl fachliche als auch technische Anforderungen in den Projekten berücksichtigt werden.
Erfolgsmessung und Kennzahlen
In jedem Beratungsprojekt stellt sich am Ende die Frage: „War das eigentlich erfolgreich?“ Um das zu beantworten, betrachtet man verschiedene Kriterien – sogenannte Kennzahlen oder KPIs („Key Performance Indicators“, also zentrale Leistungsindikatoren). Diese Kriterien zeigen sowohl uns als auch den Kunden ob die gesteckten Ziele erreicht wurden.
Aus Sicht unserer Kunden
Prozesskennzahlen
Messen, wie schnell und effizient Finanzprozesse jetzt ablaufen.
Beispiele:
- Time-to-Close: Die Zeit, die benötigt wird, um den Monats- oder Jahresabschluss zu erstellen (z. B. früher 12 Tage, jetzt 6 Tage).
- Automatisierungsgrad: Der Anteil von Aufgaben (in %), die ohne manuelles Eingreifen funktionieren (z. B. automatisierte Rechnungserfassung).
Kosteneinsparungen und ROI
Rechtfertigt der Nutzen (z. B. eingesparte Arbeitsstunden, weniger Papierverbrauch) die Kosten des Projekts?
ROI („Return on Investment“): Das Verhältnis aus dem, was durch die neue Lösung zusätzlich erwirtschaftet oder eingespart wird, zu dem Geld, das man in das Projekt investiert hat.
Beispiel: Wenn ein Unternehmen für die Einführung neuer Prozesse 100.000 Euro aufwendet, aber dadurch jährlich 50.000 Euro einspart, ist der „Break-even“ (der Punkt, an dem sich die Investition auszahlt) in zwei Jahren erreicht.
Nachhaltiger Nutzen
Laufen die neuen Prozesse und Systeme auch langfristig reibungslos und lassen sich an veränderte Bedingungen anpassen?
Beispiel: Bleibt das System stabil, wenn sich steuerliche Vorschriften ändern? Können neue Tochtergesellschaften leicht eingebunden werden?
Aus Sicht von cbs
Projektrentabilität
Ein Vergleich zwischen dem internen Aufwand (z. B. Arbeitsstunden, Reisetätigkeit) und den Einnahmen aus dem Beratungsprojekt.
Warum ist das wichtig?
Projekte sollen wirtschaftlich tragfähig sein, da wir sonst Verluste machen würden und damit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Einnahmen die Kosten unserer Arbeit decken, damit wir Gehälter zahlen und unsere Beratungsleistungen weiter anbieten können.
Folge- bzw. Anschlussprojekte
Weitere Projekte mit demselben Kunden, bei denen zusätzliche Themen oder Systemerweiterungen umgesetzt werden.
Warum ist das wichtig?
Anschlussprojekte zeigen, dass der Kunde mit unserer Arbeit zufrieden war und weiteres Vertrauen in unsere Expertise setzt. Sie sichern zudem Planungssicherheit für beide Seiten.
Referenzen
Kunden, die öffentlich über ihre Projekterfahrungen mit cbs berichten und uns die Erlaubnis geben, deren Erfolgsgeschichten zu nutzen.
Warum ist das wichtig?
Positive Beispiele aus realen Projekten unterstützen bei der Akquise neuer Kundinnen. Sie machen unsere Arbeit für Außenstehende greifbar. Außerdem ergibt sich häufig die Möglichkeit, Kundinnen für Veranstaltungen wie unseren Kundenkongress ONE.CON zu gewinnen oder für ein Interview/einen Fachbeitrag zu gewinnen. Diese Form der Zusammenarbeit stärkt auch die Beziehung zwischen Kunde und cbs.
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